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Tobias Geuther
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19.05.2009
Kaum hat sich WLAN als preiswerte Alternative zur Vernetzung auf IP-Basis richtig durchgesetzt, schon erschrecken Meldungen über geknackte WPA-Verbindungen und werfen Fragen zur Unternehmenssicherheit auf.
Während im Heimbereich schon seit Jahren WLAN üblich ist, haben größere Unternehmen bisher nur zögerlich Netze nach dem IEEE-Standard 802.11 aufgebaut. Zu groß waren die Risiken und die zu gering war die Investitionssicherheit, nachdem Schwachstellen im WEP-Algorithmus den Austausch bereits vorhandener Hardware erforderlich machte.
Mit dem Nachfolger WPA schien es lange Zeit, als wären die Sicherheitsprobleme für WLANs gebannt, doch nun machten binnen kurzer Zeit zwei Berichte über geknackte WPA-Verbindungen und Passwörter die Runde. Daher stellt sich für viele IT-Abteilungen die Frage: Ist mein Netzwerk in Gefahr?
Eine generelle Aussage läßt sich ohne Betrachtung der Konfiguration im Einzelnen schlechthin treffen. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis Programme verfügbar sind, die per Data Integrity Key erzeugte Verschlüsselung in wenigen Minuten knacken können. Das ist auch wenig verwunderlich, beruht doch der TKIP-Algorithmus auf der selben Technologie wie bei WEP. Eine weitere Gefahr kommt durch die rasant ansteigende Leistungsfähigkeit der Computerhardware hinzu. So berichtete die Zeitschrift iX in ihrer April-Ausgabe vom Jahr 2009 über Tests mit einer Security Auditor-Software. Mithilfe spezieller hardwarebeschleunigter Grafikkarten (GPU-Chip) und Wörtbuchangriffen war es möglich, WPA-verschlüsselte Netze zu knacken. Die Hintergründe des erfolgreichen Angriffs bestätigen die Notwendigkeit einer durchdachten, PKI-basierten WLAN-Infrastruktur, wie sie von connectline schon seit längerem für Unternehmen angeboten wird.
Wenn Sie Zweifel an der Sicherheit Ihres Funknetzwerkes haben, beraten wir Sie gern!
