![]()
Tobias Geuther
Geiststraße 24, 06108 Halle (Saale), Telefon: (0345) 2 99 99 - 0
E-Mail: info@connectline.de, Internet: www.connectline.de
16.09.2006
Als IBM am 4. September 1956 das erste magnetische Festplattenlaufwerk vorstellte konnte noch niemand ahnen, welche große Rolle diese Technologie 50 Jahre später spielen würde. Fünfzig mit 1200 Umdrehungen/min rotierende Scheiben boten damals Platz für etwa 5 MB, was gemessen am Speichervermögen von Lochstreifen sehr viel war. Dafür war dieses Speicherlaufwerk auch eher ein riesiger Schrank, da die Leseköpfe für die 24 Zoll breiten Scheiben mit Luftdruck bewegt wurden und ein Kompressor dafür im Gehäuse eingebaut war. Auch der Preis war mit $10.000/MB riesig. So riesig, dass IBM die Laufwerke nur vermieten konnte.
Erst mehr als 30 Jahre später trat die Festplatte mit den Personalcomputern ihren Siegeszug an. Nachdem die Firma Seagate mit der ST506-Schnittstelle die Grundlage für einen einheitlichen Schnittstellenstandard schuf und der Preis je Megabyte unter die Grenze von $10 fiel, wurde die Festplatte Teil der Standardausrüstung für Personalcomputer und viele Heimcomputer.
Inzwischen sind Festplatten längst nichts Besonderes mehr. Sie tun ihren Dienst in Kameras, MP3-Playern, Autoradios, Videorecordern und natürlich Computern. Sie speichern nicht nur Programme, sondern Musik, Filme, Bilder und Datenbanken - kurz die gesamten Daten einer Generation.
Allerdings führt der weiterhin wachsende Speicherbedarf auch zu technologisch bedingten Problemen. Die Dichte der magnetischen Informationen läßt sich nicht beliebig erhöhen, weshalb auf neuen Festplattengenerationen bereits die winzigen Magnetpartikel senkrecht statt wie bisher waagerecht zur Trägerscheibe angeordnet sind (Perpendicular Recording). Mit dieser neuen Technologie werden derzeit Datendichten von 132Gbit/Quadratzoll erreicht, im Endkundenmarkt wird diese Technologie schon bald Fuss fassen.
Damit die gespeicherten Daten schnell zur Verfügung stehen müssen sich die Plattenstapel schnell drehen. Üblich sind heutzutage 7.200 Umdrehungen pro Minute bei Desktop- und Notebookplatten, im Serverbereich bis zu 15.000.
Diese hohen Drehzahlen stellen extreme Anforderungen an die Lager, weshalb viele Laufwerke im Betrieb sehr heiss werden - möglicherweise auch erst nach einigen Jahren Laufzeit.
Die extrem hohe Dichte der magnetischen Informationen kann sowohl durch magnetische Felder, als auch durch Temperaturprobleme zu Instabilität der Daten oder zu einem teilweisen Datenverlust führen.
Die Lebensdauer einer Festplatte ist daher in der Regel nicht mehr vergleichbar mit Produkten älterer Bauart. Gleichzeitig ist aber die Anforderung der Kunden an Verfügbarkeit und Datensicherheit der Laufwerke gestiegen.
Ein Ausweg aus dem Dilemma bieten Speicherlösungen von connectline, die als RAID-System Festplattenausfälle überbrücken können und die Lebensdaten der Festplatte überwachen. So können bedrohliche Zustände rechtzeitig erkannt und Ausfälle und Datenverluste vermieden werden.
Wenn Sie an connectline-Speicherlösungen interessiert sind, nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf!
