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Tobias Geuther
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26.01.2006
Wie der Chef des Landeskriminalamtes Mecklenburg- Vorpommern, Ingmar Weitemeier, am 26.01.2006 auf dem Fachsymposium „Sicherheit im Netz“ mitteilte, wurden 2004 rund 67.000 Computer- und Internet-Straftaten registriert. Nach seiner Einschätzung müsse das Thema bei der Polizei sowie bei Firmen und Privatleuten einen höheren Stellenwert bekommen.
Vor allem mittelständische Firmen sparen Weitemeier zufolge meist an der Sicherheit. 'Hier Kosten sparen, heißt größere Schäden wie durch Viren oder Hacker nicht abwehren zu können', warnte der LKA-Chef.
Auch das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik hält die Fehleinschätzung des eigenen Sicherheitsbedarfes für weitverbreitet. Im IT-Sicherheitsleitfaden werden folgende Meinungen als häufigste Argumente angeführt: „Bei uns ist noch nie etwas passiert“, „Was soll bei uns schon zu holen sein, so geheim sind unsere Daten nicht.“, „Unser Netz ist sicher.“, „Unsere Mitarbeiter sind vertrauenswürdig.“
Gerade Innentäter seien, meist unbewußt, Ursache für Sicherheitsverstöße. Auch Betriebsblindheit und mangelnde Pflege der Sicherheitssysteme ist laut BSI der Grund für unerkannte Schwachstellen: 'Externe Überprüfungen decken nahezu immer ernste Schwachstellen auf und sind ein guter Schutz vor „Betriebsblindheit“ ' heißt es dort.
